Checkin. Dublin Flughafen. Das Superpony sieht sowas von Panne aus. Es trägt eine überdimensional Gürteltasche, einen Safarihut, Wanderstiefel und hat sich die Mähne dunkelbraun gefärbt. Damit es mit seinem weißen Fell im schwarzen Afrika nicht so auffällt, sagt es. Oh,wie ich mich schäme. „Meinst du nicht du hast ein wenig zu viel Gepäck dabei?“ frage [...]
Tropeninstitut Dublin. Wir sitzen im Wartezimmer. Das Superpony zieht eine Schmolllippe von Dublin bis Berlin. “Impfen ist für Mädchen.” mault es.
Kennt ihr das? Wenn es zuhause still wird, machen die Kinder Unfug. So ist das auch mit dem Superpony. Wie neulich – im Haus ist es so leise, man könnte eine Fliege niesen hören
Mittwoch Abend. Das Superpony hat die Küche auseinandergenommen und den Kühlschrank neu sortiert. Das hab’ ich nun davon, wenn das Mistvieh den ganzen Tag alleine zuhause ist.”Wo ist meine Schokolade?” frage ich argwöhnisch.
Montag Morgen. Kaum geschlafen. Mein Göttergatte und das Superpony haben sich ein Schnarchduett geliefert, das meinen Gehörnerven ein Nahtoderlebnis beschert hat.
Das Superpony und ich sitzen im Zug. Wir kommen vom Pferdeflüsterer. Das Superpony ist bester Stimmung. Ich bin es nicht.
Das Superpony ist völlig außer Rand und Band. Wie wahnsinnig tritt es gegen die Holztüre seines Stalles und schreit: “Ich will hier raus!
Der Blog über das Leben und Leiden einer deutschen Läuferin in Irland. Für Sportoholiker, Irland Begeisterte und solche, die es werden wollen. Und für Männer, die sich nicht scheuen, in die Abgründe der weiblichen (Läufer)seele zu blicken.
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